Als cineastischen Ausklang des zweiten Linuxwochen Wien Tages hat apertus am Freitag 29.04.2016 um 19:00 ein Mini-Film Festival im großen Festsaal (F0.01) vorbereitet.

Durch den Abend führen Sebastian Pichelhofer (apertus) und Georg Markus Kainz (quintessenz).

Es werden drei internationale Filme und zwei dazugehörige Making Of’s, die sich mit Aspekten der “Radikalen Offenheit” auseinandersetzen, gezeigt.

Floresta Vermelha (Roter Wald, Brasilien 2013, Portugiesisch mit englischen Untertiteln) ist der erste Kurzfilm weltweit, der ausschließlich mit freier Software und offener Hardware produziert wurde.
Floresta Vermelha erzählt die Geschichte von Nikolai, der heimkehrt in ein Dorf, das überall auf der Welt liegen könnte – sich aber in einem evakuiertem Sperrgebiet befindet, ein Sperrgebiet in dem der Wald in der Nacht rot glüht – der Unfall jährt sich 2016 zum 30. Mal.
Projekt-Hintergrund-Infos und Making Of im Anschluss.

L’Archéologue, l’Archive & les Alchimistes (Der Archäologe, das Archiv und der Alchimist, Belgien 2014, Französisch mit englischen Untertiteln)
Im Keller unter dem Grand Café in Paris sind am 28. Dezember 1895 einige Neugierige die ersten Zeugen einer neuen Art von “Amusement”: dem Kino. Mehr als ein Jahrhundert später hat das Kino für die Digitalisierung seine erste Haut, das Celluloid, abgestoßen. Doch es gibt eine Hand voll Menschen, die das Medium Film in seiner ursprünglichsten Form und das Wissen darum wieder aufleben lassen. Ein Liebesfilm.

Cosmos Laundromat First Cycle (Niederlande 2015, englische Originalsprache)
Das neueste Blender Open Movie (Project Gooseberry) ist eigentlich als Spielfilm gedacht und wird von unterschiedlichen Studios in Episoden produziert. Mit freier Software produziert und alle Schritte, Assets und Meetings der Produktion öffentlich publiziert, führt uns der erste Waschgang der kosmischen Reinigung in eine absurde Liebesgeschichte – die Geschichte von Frank, dem Schaf: Frank bekommt die Möglichkeit sein Leben gegen jedes andere, das er möchte, einzutauschen.
Projekt-Hintergrund-Infos und Making Of Material im Anschluss.

Der Linux Presentation Day (http://www.linux-presentation-day.org/) Wien findet im Rahmen der Linuxwochen Wien von 28. bis 30. April statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Über (100 Vorträgen und Workshops) zeigen die Vielfalt des Open Source Gedanken in all seinen Facetten im Rahmen der Linuxwochen. Die Open Source Szene lebt vom Engagement aller Beteiligten, die ihr Wissen gerne an Interessierte weitergeben.

Neben dem Besuch der Community-Stände eignen sich folgende Vorträge besonders als ersten Einstieg:

Einige Vorträge und Workshops davon exemplarisch:

Am Samstag gibt es auch eine Fragen & Antworten- Ecke im Messebereich. Infos dazu beim quintessenz Stand.

Freitag, 20. Mai 2016

Zeit Vortrag
1330 Uhr Open Source und Industrie 4.0 in den technischen Studiengängen der FH Burgenland
FH Burgenland
1600 Uhr Kurzvorstellung der technischen Studiengänge der Fachhochschule Burgenland
Christian Büll und Markus Tauber
1630 Uhr Industrie 4.0 – Chancen, Herausforderungen und Risiken für den Mittelstand
Doris Bock und Christoph Plass (Unity Austria)

Digitalisierung und Automatisierung in der Smart Factory.
Neue Geschäftsmodelle, Technologien und Plattformen für Smart Products und Smart Services.
Architekturmodelle: Proprietäre Software versus Open Source.

1730 Uhr Österreich im internationalen Vergleich- ein attraktiver wissensbasierter Wirtschaftsstandort?
Friedrich Schmidl (ABA Austria)

Wo steht Österreich – Stärken-Schwächen.
F&E im europäischen Vergleich.
Stellenwert von Aus- und Weiterbildung.

1750 Uhr Pause
1800 Uhr Opportunity for IoT and Industry 4.0 via Open Collaboration, Open Knowledge Open Data and Open Source
Harald Pichler und Ralf Schlatterbeck (IOT Austria)

Ein Einblick in die Chancen des IoT-Zeitalter für Kleinbetriebe und Startups und in die Arbeit der
IoT Austria – The Austrian Internet of Things Network.

1845 Uhr Diskussion der Vortragenden
1915 Uhr Ausklang und Buffet


Samstag, 21. Mai 2016

Zeit Vortrag
1000 Uhr OpenStack testen mit Devstack
Peter Buzanits

Devstack ist eine OpenStack-Distribution, mit der das umfangreiche Cloud-System auf einem einzigen Rechner installiert werden kann. Damit kann man OpenStack schnell testen oder dafür entwickeln.

1045 Uhr Container für Desktops
Robert Matzinger

Privacy und Security mit LXC et.al., auch auf Desktop-Maschinen
Wie man Containertechnologie wie LXC, Docker, etc. auch auf dem eigenen Desktop Computer bzw. Notebook nutzen kann, um Privacy und Datensicherheit beim Surfen im Netz und bei vielen anderen Aktivitäten entscheidend zu erhöhen.
Egal wo wir surfen, liken und followen, immer bleibt das unangenehme Gefühl, dass man erstens eine gewaltige Datenspur im Netz hinterlässt und dass man zweitens den immer wieder vorkommenden Sicherheitslücken von Web-Browser, Plugins, etc. schutzlos ausgeliefert ist.
Abhilfe würde eine zusätzliche Virtualisierungs-Schutzschicht bieten, die aber auf (kleinen) Notebooks und Desktop-Maschinen aus Performance- und Usability-Gründen meist nicht praxistauglich ist.

1140 Uhr Vereinheitlichung von Systemlandschaften mit Ansible
Thomas Schütz

Im Alltag eines Systemadministrators werden häufig neue – jedoch zeitweise komplexe und oftmals doch gleichartige – Systeme in Betrieb genommen. Mittels Konfigurationsmanagementtools wie beispielsweise
Puppet, cfengine aber auch Ansible lassen sich einerseits diese Aufgaben automatisieren, andererseits kann durch diese Tools auch eine gewisse Standardisierung der Systemlandschaft erreicht werden.

In diesem Vortrag werden Ansätze dargebracht, mittels dem Systemadministrator durch den Einsatz von Ansible das Leben erleichtert werden kann. Zu diesem Zweck werden zuerst die Grundlagen
von Ansible beleuchtet und in weiterer Folge anhand eines Beispieles aus der Praxis die Funktionalität des Werkzeuges nahegebracht. Am Ende werden noch zusätzliche Tools erläutert, welche die Usability bzw. die Transparenz einer solchen Umgebung fördern können.

1230 Uhr Mittagspause
Mahlzeit!
1330 Uhr Wordpress
Herbert Gassner

Allgemeine Informationen zu WordPress (Installation, Themes und Plugins, Einsatzgebiete etc.);
Dashboard ( Artikel, Seiten, Kommentare, Mediathek, Widgets, Import und Export von Daten, Permalinks, Profilkonfiguration etc.)
Praxisbeispiele : WordPress als Blog-System und als Content Management-System (CMS).

1420 Uhr Meteor – die Open Source Javascript App Plattform
Franz Knipp

Ob Webapplikation oder Mobile App, Meteor ist die einzige Open-Source-Plattform, die von der Datenbank bis zum User-Interface im Browser eine in sich verzahnte Lösung anbietet, um damit Real-Time-Apps mit responsiven UIs zu ermöglichen.
Meteor erfreut sich wachsender Beliebtheit, erlaubt die einfache und schnelle Umsetzung – nicht zuletzt dank einer Vielzahl von Paketen aus der Community, ist ideal für Prototypen, wird aber auch produktiv bei größeren Applikationen verwendet.
Während des Vortrags erstellt Franz Knipp live eine Anwendung, um die einzelnen Bestandteile des Systems zu erläutern.

1510 Uhr Pause
1525 Uhr Monitoring in Secure Clouds with Open Source
Markus Tauber, Ani Bicaku

In Forschungsfragen zu “Resilienz” und “Transparenz” in Cloud Applikationen wurden verschieden Open Source Monitoring Lösungen evaluiert und für den Einsatz in Sicheren Cloud praktisch angewendet. Die Präsentation stellt einen Überblick dar mit welchen tools gute Erfahrungen gemacht wurden.

1615 Uhr Thin Take statt Full Take – Loganalyse mit wesentlichen Daten
Rene Pfeiffer

Loganalyse hat sich in den letzten Jahren stetig
weiterentwickelt. Die Analyse heißt derzeit Security Information and Event Management (SIEM). Es gibt haufenweise Produkte und Projekte, die Logdaten importieren und dann aus dem gesammelten Korpus Berichte extrahieren. Oft ist noch eine Logik zur Erkennung von Anomalien oder Mustern enthalten. Der
Nachteil ist der sogenannte Full Take, d.h. das komplette Importieren von Logdaten.
Möchte man gezielte Fragen stellen, die nur einen Teil der Daten benötigt, so scheiden einige Projekte gleich aus. Im Vortrag soll eine Methode vorgestellt werden, die Daten aus Syslog und Suricata Intrusion Detection Sonden zusammenführt, auseinandernimmt und dann einer Analyse zuführt. Thin Take statt Full Take, denn Big Data hat ja mittlerweile jeder.

1710 Uhr Shell we be shocked? – Forensische Analyse wider Willen
Goesta Smekal

Was als Suche nach einem vermeintlichen Performanceproblem begann, endete mit der Sicherstellung eines IRC-Bots. Durch Zufall konnte ein Server eines Botnetzes “auf frischer Tat ertappt” werden.
Anhand von Protokollen und sichergestellten Dateien wird nachvollziehbar, wie man einem ungebetenen Gast auf die Schliche kommen
kann, welche Ursachen die feindliche Übernahme hatte, welche Maßnahmen zur Beweissicherung dienten und wie man angemessen auf solche Vorfälle
reagieren kann.

Wann und Wo?

  • Donnerstag 28. April 2016 – Samstag 30. April 2016 von 10.00 bis 19.00 Uhr
  • FH Technikum Wien, nahe U6 Dresdner Strasse
  • Hochstädtplatz 6, 1200 Wien
  • → Anreise (Adresse, Plan, Öffis)
  • Lageplan der Räume
  • Der Eintritt ist frei!

Das Programm

Die Themengebiete:

Das Filmfestival!

Wer?

Du willst zu den Linuxwochen vor Ort beitragen? Wir suchen noch Session Chairs und Kameraleute!

Kontakt:

Downloads

Die Wiener Debienna-Gruppe veranstaltet eine Mini Debian Konferenz (MiniDebConf) im Rahmen der Linuxwochen Wien 2016.
Diese ist in zwei Teile gesplittet. In ein MiniDebCamp (28. April & 29. April) und in die MiniDebConf selbst (30. April & 1. Mai)

Das Programm der MiniDebConf ist ebenfalls im Programm der Linuxwochen Wien enthalten.
Die Talks sind dem Track “miniDebConf” zugeordnet.

Weiter Informationen dazu gibt es hier: http://debienna.at/minidebconf_vie2016/

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